Preisstatistik: Heizöl bleibt teuer, steiler Anstieg scheint jedoch gestoppt,

Die Heizölpreise bleiben auch zum Monatsende auf hohem Niveau, scheinen ihren schwindelerregenden Anstieg allerdings erst einmal unterbrochen zu haben. Entsprechend zahlen Verbraucher heute im Vergleich zu letztem Freitag etwas weniger, im Vergleich zu Ende September allerdings deutlich mehr.

 

So kosten 100 Liter Heizöl heute im bundesweiten Durchschnitt etwa 23 Cent mehr als noch am Donnerstag. Allerdings mussten Verbraucher am vergangenen Freitag durchschnittlich fast 40 Cent mehr bezahlen als heute, so dass sich im Vergleich zur Vorwoche ein Preisrückgang ergibt. Am teuersten war Heizöl in diesem Jahr bisher am 18. Oktober, als der Bundesdurchschnittspreis bei 87,14 Euro lag.

 

Preistreiber für die Preise im Inland sind und bleiben die internationalen Ölbörsen, die unter der globalen Energiekrise ächzen. Die Lagertanks auf der ganzen Welt sind ziemlich leer, während die Nachfrage mit dem Abklingen der Pandemie in den Industrienationen immer weiter steigt.  Die Preise für Energieträger wie Gas, Kohle und Öl sind damit in den letzten Monaten regelrecht in die Höhe geschnellt sind.

 

 

Bei Rohöl war schon das ganze Jahr über ein stetiger Preisanstieg zu beobachten gewesen, da die Weltwirtschaft nach den umfassenden Corona-Lockdowns 2020 sukzessive wieder an Fahrt aufnahm und damit die Nachfrage stieg. Entsprechend sind auch die durchschnittlichen Heizölpreise seit Jahresanfang ein gutes Stück geklettert und haben im Vergleich zu Anfang Januar fast 50 Prozent zugelegt.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 3,60 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 29.10.2021

 

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